N A C H L E S E  2 0 0 7                                                          ( Nachlese Games 2006  Nachlese Games 2008 )
 

Die 2. internationalen deutschen und bayerische Highlandgames wurden in der Gesamtsicht erfolgreich durchgeführt. Es waren heuer 11 Herrenteams sowie 3 Damenteams am Start. Hier waren wir etwas enttäuscht, dass sich kein Ladyteam aus unmittelbaren Region des Veranstaltungsortes bilden wollte. Aber eventuell spielte hierbei auch der 07.07. eine wichtige Rolle, da doch die oder andere auf einer Hochzeit eingeladen war oder sogar selbst heiratete. Es viel im vergangenen Jahr bereits schwer ein Herrenteam aus Pfaffenhofen zu generieren und heuer glänzte die Kreisstadt Pfaffenhofen leider mit Abwesenheit. Es gelang trotz intensiver Bemühungen unsererseits, kein Team aus der Stadt Pfaffenhofen zu generieren. Allerdings hatte die Region einige Highlander aufzubieten und es kamen die Teams aus Buxheim ( nahe Ingolstadt ), aus Reichertshausen und Steinkirchen ( 2 Teams ) sowie aus Schrobenhausen und Rohrbach. Überregionale waren Teams aus Südtirol, Kärnten und der Schweiz am Start. Wir möchten uns hiermit bei allen Teilnehmern für die ausnahmslos fairen Wettkämpfe bedanken und wir haben erneut bei allen den Geist der Highlander vernommen. Viele Teilnehmer hat das Fieber gepackt und Sie möchten in jedem Fall auch in Zukunft an unseren Highlandgames teilnehmen.

Grundsätzlich sind jedoch drei Sichtweisen zu berücksichtigen. Einerseits die der Besucher sowie der Veranstalter und andererseits die der Teilnehmer.

Fangen wir mit der Sichtweise der Teilnehmer an.

Diese waren durchweg begeistert was das gesamte Event anbelangt. Selbst die Gäste aus Österreich, welche die Alpenhighlands in und auswendig kennen und einiges gewohnt sind, waren von unserer Organisation und vom Ablauf der Wettkämpfe begeistert.  Das zeigt uns, dass dieser Bereich der Veranstaltung in jedem Fall passt und nur noch wenige Dinge zu optimieren sind. Zudem haben uns auch diverse Veranstalter anderer Highlandgames besucht und am Samstag hatten wir in diesem Zusammenhang ein sehr positives Gespräch mit den Organsiatoren der Alpenhighlands und dem Vorstand des österreichischen Alpenhighlandgamesverband. Es sind einige tolle Ideen entstanden und die Bavarian Highlands sind als internationale deutsche und bayerische Highlandgames in der Szene bereits nach der 2. Veranstaltung eine feste Größe.

Sieger wurde bei den Damen im Einzelwettkampf Eva Kleinsasser aus Kärnten.

Sieger bei den Herren im Einzelwettkampf wurde Markus Scheib aus Reichertshausen

Die beiden dürfen den German Cup-Titel deutscher und bayerischer Highlandermeister 2007 tragen.

Bei den Teams gab es eine sehr knappe Entscheidung zwischen den letztjährigen Gewinnern, den Kiwanis aus Kärnten und dem AllStars Team aus Weilheim. Beide Teams waren Punktgleich und nur weil die Allstars öfter besser platziert waren als die Kiwanis, wurde neuer deutscher Highlandermeister bei den Herren das Team der All Stars aus Weilheim.

Bei den Damen ging der Titel an die Schusser Wild Cats aus Känten, welche sich mit den All Stars Angels einen heißen Wettkapf lieferten und nach eigener Aussage alles geben mussten. Somit sicherten sich die Schusser Wild Cats nach dem letztjährigen Sieg bei den Alpenhighlands auch bei den internationalen deutschen und bayerischen Highlandgames den Titel.

Nun die Sichtweise der Besucher:

Diese waren ebenfalls von der Veranstaltung begeistert. Die Überraschungsdisziplin mit dem Namen Sommerbrettlhupfa kam bei Besuchern wie Highlandern sehr gut an. Der Künstlermarkt war heuer schöner und größer wie bei der ersten Veranstaltung und auch das Zeltlager der Teilnehmer passte optimal in das Gesamtbild. Es waren viele Zelte zu sehen und auch die Kinder hatten beim Limmowürg´n, Strickziag´n und Hügellauf Ihre Freude. Die Bands am Samstag waren sehr gut und heizten den Besuchern und Teilnehmern richtig ein. Lediglich beim Konzert am Freitag unseres Topstars Barbara Clear kam Kritik auf. Diese ist aber keinesfalls uns als Veranstalter anzulasten, da wir im Vorfeld alle Wünsche von Barbara Clear erfüllten und Ihr auch bekannt war, dass Sie in einem  Bierzeltbetrieb  Auftritt. Wir waren im Februar selbst ein wenig überrascht, dass Sie uns letztendlich zusagte und haben seit dieser Zeit sehr viel Promoten betrieben. Die Highlander die anwesend waren, haben sich teilweise ein Jahr lang nicht mehr gesehen und sich mächtig gefreut. Hier kam es dann zu dem ein oder anderen zuprosten und lautem gegenseitigen Anheizen. Aufgrund der Tasache, dass das Konzert lediglich 150 Besucher bei freiem Eintritt besuchten und ca. 30 Highlander anwesend waren, kann man sicherlich den Veranstaltern keinen Vorwurf machen, dass 30 Highlander sich freuten sich wiederzusehen. Zudem haben wir dann mit den Highlandern gesprochen und diese sind dem Wunsch von Barbara Clear gefolgt und haben sich ganz nach hinten versetzt. Das sich Barbara Clear daran störte, dass die Bar neben der Bühne war und hier direkt den Veranstalter anging, verwunderte uns ein wenig. Zudem haben die Highlander auch das mehrfach durchgesagte und von Barbara Clear geforderte Rauchverbot eingehalten. Sicherlich war dieses Konzert eines der ersten rauchfreien Bierzeltkonzerte in der Geschichte Bayerns und sämtliche Highlander haben sich daran gehalten. Auch kann ein Besucher, welcher ein Konzert in einem Festzelt besucht, nicht erwarten, dass er hier eine Atmosphäre wie in einem Konzertsaal erwarten kann. Da es keinen Eintritt gab und es jedem frei Stand in die Sammelbox etwas einzuzahlen, ist es für uns Unverständlich, wenn hier Kritik am Veranstalter gehalten wird. Mehr als einen Topstar zu angagieren, dessen Auflagen zu erfüllen und für freien Eintritt zu sorgen, ist wirklich nicht möglich.

Und nun zur Sichtweise des Veranstalters.

Wie bereits erwähnt, hat das Konzept für die Teilnehmer vollends überzeugt und auch die Wettkämpfe waren an Spannung und Spaß kaum zu überbieten. Allerdings blieben auch heuer die Besucherzahlen unter den eigentlichen Erwartungen. Mit ca. 5.000 Besuchern war der Zuspruch allerdings bereits besser wie bei den ersten Wettkämpfen. Aufgefallen ist heuer, dass die Besucher länger bei der Veranstaltung verweilten. Wir hatten im gastronomischen Bereich aus heutiger Sicht ein Überangebot an Speißenauswahl, was einerseits positiv ist und auf der anderen Seite aber auch viel Personal kostet. Hier werden wir uns überlegen, ob ein derartig breites Angebot tatsächlich erforderlich ist. Zudem ist auch zu überlegen, ob man drei Livebands angagiert. Offensichtlich sind Livebands heute nicht mehr gefragt. Anders können wir uns die Tatsache nicht erklären, dass auch heuer bei der Abendveranstaltung verhältnismäßig wenig Besucher kamen.

Auch die kostspielige Promoten bei der Gewerbeschau hat hier offensichtlich nicht geholfen. Auch das Zelt wird sich sicherlich der Größe nach anpassen müssen . Aber es muß auch grundsätzlich die Standortfrage gestellt werden. Es ist leichter eine Veranstaltung bei den Menschen in der Stadt durchzuführen als auf dem Land. Die Menschen wollen anscheinend nicht gerne zu einer Veranstaltung hinfahren, auch wenn man keinen Eintritt bezahlt.

Das ist das erste Resüme der zweiten internationalen deutschen und bayerischen Highlandgames und grundsätzlich waren wir jedoch mit der Veranstaltung auch heuer wieder zufrieden. Positiv verlief auch die Tombola des Holledauer Highlander Bayerns e.V. deren Erlös an die Aktion " Familie in Not " seitens des Donaukuriers geht.  Ebenfalls sehr gut angekommen ist der neu eingerichtete Kittlladen, wo seitens der Besucher und Wettkämpfer der ein oder andere Kittl und diverses Zubehör erworben wurde.

Wir als Veranstalter danken allen, die zum Gelingen der 2. internationalen deutschen und bayerischen Highlandgames beigetragen haben. Unser Dank gilt auch den Sponsoren, welche mit Ihrer Unterstützung ebenfalls zum Gelingen der Wettkämpfe beitrugen. Es einige neue Ideen während der Veranstaltung entstanden und es wurden wichtige Verbindungen zu anderen Veranstaltern geknüpft. Zudem wird es heuer sicherlich ein sehr starkes MAC Bavarian Team geben, welches von MAC Rendite in die nächsten Wettkämpfe geführt wird. Diese stehen an in Tirol, in der Schweiz und natürlich bei den Alpenhighlands in Kärnten.

 slaintee waar

 
 
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