Fangen wir mit der Sichtweise der Teilnehmer
an.
Diese waren durchweg begeistert was das gesamte Event
anbelangt. Selbst die Gäste aus Österreich, welche die
Alpenhighlands in und auswendig kennen und einiges gewohnt sind,
waren von unserer Organisation und vom Ablauf der Wettkämpfe
begeistert. Das zeigt uns, dass dieser
Bereich der Veranstaltung in jedem Fall passt und nur noch wenige
Dinge zu optimieren sind. Zudem haben uns auch diverse
Veranstalter anderer Highlandgames besucht und am Samstag hatten
wir in diesem Zusammenhang ein sehr positives Gespräch mit den
Organsiatoren der Alpenhighlands und dem Vorstand des
österreichischen Alpenhighlandgamesverband. Es sind einige tolle
Ideen entstanden und die Bavarian Highlands sind als
internationale deutsche und bayerische Highlandgames in der Szene
bereits nach der 2. Veranstaltung eine feste Größe.
Sieger wurde bei den Damen im
Einzelwettkampf Eva Kleinsasser aus Kärnten.
Sieger bei den Herren im Einzelwettkampf
wurde Markus Scheib aus Reichertshausen
Die beiden dürfen den German Cup-Titel deutscher und
bayerischer Highlandermeister 2007 tragen.
Bei den Teams gab es eine sehr knappe
Entscheidung zwischen den letztjährigen Gewinnern, den Kiwanis aus
Kärnten und dem AllStars Team aus Weilheim. Beide Teams waren
Punktgleich und nur weil die Allstars öfter besser platziert waren
als die Kiwanis, wurde neuer deutscher Highlandermeister bei den
Herren das Team der All Stars aus Weilheim.
Bei den Damen ging der Titel an die Schusser
Wild Cats aus Känten, welche sich mit den All Stars Angels einen
heißen Wettkapf lieferten und nach eigener Aussage alles geben
mussten. Somit sicherten sich die Schusser Wild Cats nach dem
letztjährigen Sieg bei den Alpenhighlands auch bei den
internationalen deutschen und bayerischen Highlandgames den Titel.
Nun die Sichtweise der Besucher:
Diese waren ebenfalls von der Veranstaltung
begeistert. Die Überraschungsdisziplin mit dem Namen
Sommerbrettlhupfa kam bei Besuchern wie Highlandern sehr gut an. Der Künstlermarkt war heuer schöner und
größer wie bei der ersten Veranstaltung und auch das Zeltlager der
Teilnehmer passte optimal in das Gesamtbild. Es waren viele Zelte
zu sehen und auch die Kinder hatten beim Limmowürg´n, Strickziag´n
und Hügellauf Ihre Freude. Die Bands am Samstag waren sehr gut und
heizten den Besuchern und Teilnehmern richtig ein. Lediglich beim
Konzert am Freitag unseres Topstars Barbara Clear kam Kritik auf.
Diese ist aber keinesfalls uns als Veranstalter anzulasten, da wir im
Vorfeld alle Wünsche von Barbara Clear erfüllten und Ihr auch
bekannt war, dass Sie in einem Bierzeltbetrieb Auftritt. Wir
waren im Februar selbst ein wenig überrascht, dass Sie uns letztendlich zusagte und haben seit dieser Zeit sehr viel Promoten
betrieben. Die Highlander die anwesend waren, haben sich teilweise
ein Jahr lang nicht mehr gesehen und sich mächtig gefreut. Hier
kam es dann zu dem ein oder anderen zuprosten und lautem
gegenseitigen Anheizen. Aufgrund der Tasache, dass das Konzert
lediglich 150 Besucher bei freiem Eintritt besuchten und ca. 30
Highlander anwesend waren, kann man sicherlich den Veranstaltern
keinen Vorwurf machen, dass 30 Highlander sich freuten sich
wiederzusehen. Zudem haben wir dann mit den Highlandern gesprochen
und diese sind dem Wunsch von Barbara Clear gefolgt und haben sich
ganz nach hinten versetzt. Das sich Barbara Clear daran störte,
dass die Bar neben der Bühne war und hier direkt den Veranstalter
anging, verwunderte uns ein wenig. Zudem haben die Highlander auch
das mehrfach durchgesagte und von Barbara Clear geforderte
Rauchverbot eingehalten. Sicherlich war dieses Konzert eines der
ersten rauchfreien Bierzeltkonzerte in der Geschichte Bayerns und
sämtliche Highlander haben sich daran gehalten. Auch kann ein
Besucher, welcher ein Konzert in einem Festzelt besucht, nicht
erwarten, dass er hier eine Atmosphäre wie in einem Konzertsaal
erwarten kann. Da es keinen Eintritt gab und es jedem frei Stand
in die Sammelbox etwas einzuzahlen, ist es für uns Unverständlich,
wenn hier Kritik am Veranstalter gehalten wird. Mehr als einen
Topstar zu angagieren, dessen Auflagen zu erfüllen und für freien
Eintritt zu sorgen, ist wirklich nicht möglich.
Und nun zur Sichtweise des Veranstalters.
Wie bereits erwähnt, hat das Konzept für die
Teilnehmer vollends überzeugt und auch die Wettkämpfe waren an
Spannung und Spaß kaum zu überbieten. Allerdings blieben auch
heuer die Besucherzahlen unter den eigentlichen Erwartungen. Mit
ca. 5.000 Besuchern war der Zuspruch allerdings bereits besser wie
bei den ersten Wettkämpfen. Aufgefallen ist heuer, dass die
Besucher länger bei der Veranstaltung verweilten. Wir hatten im
gastronomischen Bereich aus heutiger Sicht ein Überangebot an
Speißenauswahl, was einerseits positiv ist und auf der anderen
Seite aber auch viel Personal kostet. Hier werden wir uns
überlegen, ob ein derartig breites Angebot tatsächlich
erforderlich ist. Zudem ist auch zu überlegen, ob man drei
Livebands angagiert. Offensichtlich sind Livebands heute nicht
mehr gefragt. Anders können wir uns die Tatsache nicht erklären,
dass auch heuer bei der Abendveranstaltung verhältnismäßig wenig
Besucher kamen.
Auch die kostspielige Promoten bei der
Gewerbeschau hat hier offensichtlich nicht geholfen. Auch das Zelt
wird sich sicherlich der Größe nach anpassen müssen . Aber es muß
auch grundsätzlich die Standortfrage gestellt werden. Es ist
leichter eine Veranstaltung bei den Menschen in der Stadt
durchzuführen als auf dem Land. Die Menschen wollen anscheinend
nicht gerne zu einer Veranstaltung hinfahren, auch wenn man keinen
Eintritt bezahlt.
Das ist das erste Resüme der zweiten
internationalen deutschen und bayerischen Highlandgames und
grundsätzlich waren wir jedoch mit der Veranstaltung auch heuer
wieder zufrieden. Positiv verlief auch die Tombola des Holledauer
Highlander Bayerns e.V. deren Erlös an die Aktion " Familie in Not
" seitens des Donaukuriers geht. Ebenfalls sehr gut
angekommen ist der neu eingerichtete Kittlladen, wo seitens der
Besucher und Wettkämpfer der ein oder andere Kittl und diverses
Zubehör erworben wurde.
Wir als Veranstalter danken allen, die zum
Gelingen der 2. internationalen deutschen und bayerischen
Highlandgames beigetragen haben. Unser Dank gilt auch den
Sponsoren, welche mit Ihrer Unterstützung ebenfalls zum Gelingen
der Wettkämpfe beitrugen. Es einige neue Ideen während der
Veranstaltung entstanden und es wurden wichtige Verbindungen zu
anderen Veranstaltern geknüpft. Zudem wird es heuer sicherlich ein
sehr starkes MAC Bavarian Team geben, welches von MAC Rendite in
die nächsten Wettkämpfe geführt wird. Diese stehen an in Tirol, in
der Schweiz und natürlich bei den Alpenhighlands in Kärnten.
slaintee waar